Einsteinchen Länderreise
Statt unserer wöchentlichen Wandertage begeben wir uns in diesen Wochen auf eine Reise um die Welt.
Woche für Woche, an jedem Dienstagmorgen, brechen Kerstin und Graumi gemeinsam mit allen EinSteinchen-Kindern, die Freude am Wandern und an der Erkundung unseres Sozialraumes haben, auf. Oft werden die vielfältigen Ausflugsziele schon lange vorher ausgekundschaftet, Termine vereinbart und spannende Orte ermitteln, die auf die Interessen der uns anvertrauten Kinder stoßen.
Leider machte uns das Covid-Virus in Zusammenhang mit dem derzeitigen Lockdown „light“ einen Strich durch die Rechnung. Darum hatte Kerstin die Idee, als Ersatz die Ausflüge als Länderreisen in die Herkunftsländer der Einsteinchen-Kinder bzw. deren Eltern innerhalb der Einrichtung durchzuführen. Alle Kinder erhielten einen Reisepass und können hier Woche für Woche einen Länderstempel eintragen.
Den ersten Stopp machten wir in Spanien, wo wir unter anderem einiges über die Hauptstadt, die Fauna und Flora und das Leben der Kinder und Familien in Spanien erfuhren. Begeistert waren die Kinder von den Castells, den menschlichen Pyramiden. Das wurde natürlich gleich selbst ausprobiert. Der traditionelle Stierkampf fand bei den Kindern jedoch keinen Anklang. Hier waren sich alle einige, dass das ganz schön gemein gegenüber den Tieren ist.
Als Adriana, unser bilingualen Sprachfachkraft aus der Krippe den Kindergarten besucht, wurde mit entsprechendem Abstand auf Deutsch und auf Spanisch vorgelesen. Zum Vesper gab es selbstgemachten Natilla, einen typisch spanischen Pudding, und Magdalenas.
Nicht unerwähnt darf hier der Nachbau der Basilika Sagrada Família bleiben, der Bau der von Antoni Gaudí im Stil des Modernismus entworfenen Kirche, der im Gegensatz zum Original in Barcelona im EinSteinchen vollendet wurde.
In der zweiten Woche ging die Reise dann nach Kolumbien. Auch hier beschäftigten wir uns mit den Lebensgewohnheiten der dort lebenden Menschen, mit der Landschaft und insbesondere mit den Tieren.
Die Kinder konnten sich ein Gürteltier bauen und gemeinsam haben wir den traditionellen Chelelé mit einer Choreografie getanzt. Auch an den Cometas, den quadratischen farbenfrohen Drachen, haben wir uns probiert. Kulinarisch bescherte uns die Reise leckere Arepas (Maisfladen) und Smoothies aus Früchten, die in Kolumbien wachsen.
Demnächst berichten wir dann von unserer Reise nach Russland. Seid gespannt, was uns dort erwartet hat!