Die Fördermitgliedschaft macht den Unterschied! Teil 4 - Koperation mit der Cinématèque Leipzig

Kino ist viel mehr als Trickfilm - dies und mehr erfahren eure Kinder in diesem Projekt, bei dem Film als Kunstform kindegerecht und anfassbar untersucht wird. Im letzten Teil unserer Beitragsreihe über die Anwendungen eurer Förderbeiträge dürfen wir ihnen dabei über die Schultern schauen.

Es wird spannend, denn wie jede Woche ist eine interessierte Gruppe EinSteinchen in die Cinématèque Leipzig aufgebrochen. Der Tag wird mit einem experimentellem Kurzfilm begonnen, der nicht bloß aufmerksam verfolgt, sondern im nachhinein auch neugierig untersucht werden darf.

"Was ist da passiert?"

"Wie wurde dieser Film gemacht?"

"Was für Geräte und Techniken wurden da benutzt, damit sich die Bilder bewegen?"

"Wie funktierieren die?"

"Kann ich das auch?"

Diesen und mehr Fragen der widmen sich die Künstler*innen der Cinématèque mit Begeisterung und Autentizität und haben dabei viele Methoden zum selbst Ausprobieren dabei: Nach jedem Gespräch dürfen die Kinder selbst Hand anlegen und einen eigenen Film produzieren. Dabei lernen sie nicht nur Tenchnik und Arbeitsweisen von Filmemachern kennen, sondern werden auch immer wieder auf neue Weise kunstästhetisch angeregt. So ließen sie sich dieses Jahr etwa von Klängen verschiedenster Genres dazu inspirieren, Musik mit Tintenverläufen auf der Leinwand sichtbar zu machen oder dazu mit geschlossenen Augen zu Zeichnen. Unbearbeitete Naturmaterialien formten Foto für Foto eigene Stop-Motion Filmhelden, die durch fantastische Landschaften stapften und winzige, auf Dias und Filmstreifen handgemalte Protagonistinnen wurden durch Projektion zu wahren Riesen. Ob Daumenkino oder Laterna Magica, ob Zeichnung oder Fotografie vieler zu einem Film zusammenkommender Bilder: Jedes Kind konnte hier nicht nur erfahren, wie Film funktioniert, sondern auch selbst zum Regisseur werden und daraus eine Menge mitnehmen. 

Die erlernten Techniken können die Kinder nicht nur selbst in eingenen künstlerisch-gestalterischen un medienpädagogischen Projekten der Einrichtung anwenden, sie erkennen sie auch in anderen filmischen Werken wieder. Die Erkenntnis, dass "Film" nicht einfach aus einen Blackbox kommt ist bei allen Teilnehmern des Projektes tief verwurzelt und hilft ihnen sogar, qualitativ hochwertige Inhalte zu erkennen.

Dank der Mittel aus euren Fördermitgliedschaften konnte dieses Projekt 2025 in zwei Blöcken jeweils über vier Monate wöchentlich durchgeführt werden - Nachhaltigkeit Dank der produzierten Filme, deren Aufführung am Ende eines Treffens immer den Höhepunkt markierte, grantiert.